Beim Hauskauf kommen zum Kaufpreis immer Nebenkosten hinzu. Je nach Bundesland und ob ein Makler beteiligt ist, liegen sie zwischen 7 % und 15 % des Kaufpreises. Diese Kosten finanzieren Banken in der Regel nicht — sie müssen aus Eigenkapital kommen.
Die vier Kostenblöcke
1. Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 %)
Der größte Posten. Je nach Bundesland zahlt ihr zwischen 3,5 % (Bayern, Sachsen) und 6,5 % (NRW, Brandenburg, Thüringen u.a.). Bei 400.000 € macht das 14.000–26.000 € Unterschied.
2. Notarkosten (ca. 1–1,5 %)
Für Beurkundung und Vollzug des Kaufvertrags. Gesetzlich geregelt, nicht verhandelbar. Details zu Notarkosten.
3. Grundbuchgebühren (ca. 0,5 %)
Für die Eigentumsumschreibung und ggf. die Grundschuldeintragung. Ebenfalls gesetzlich geregelt.
4. Maklerprovision (0–7,14 %)
Nur wenn ein Makler involviert ist. Der Käuferanteil beträgt typisch 3,57 % inkl. MwSt. Ohne Makler entfällt dieser Posten. Details zur Provision.
Nebenkosten-Tabelle nach Kaufpreis und Bundesland
| Kaufpreis | Bayern (3,5 %) | BW (5,0 %) | NRW (6,5 %) |
|---|---|---|---|
| 200.000 € | ca. 19.000 € | ca. 22.000 € | ca. 25.000 € |
| 300.000 € | ca. 28.000 € | ca. 33.000 € | ca. 38.000 € |
| 400.000 € | ca. 37.000 € | ca. 44.000 € | ca. 50.000 € |
| 500.000 € | ca. 46.000 € | ca. 55.000 € | ca. 62.000 € |
Angaben inkl. 3,57 % Maklerprovision. Berechne exakt: Nebenkosten-Rechner.

